Der Mensch ist ein Gewohnheitstierchen

Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wenn wir eine Brille tragen, die alles, was wir sehen, auf den Kopf spiegelt, sich unser Gehirn nach ein paar Wochen daran gewöhnen würde. Wir sähen dann auch mit Brille alle Häuser wieder normal auf dem Boden und der Himmel wäre wieder oben. Zum Glück fordert eine Gleitsichtbrille nicht eine solche Meisterleistung von unserem Körper. Zeit geben soll man sich aber trotzdem.

Gleitsicht, ein ganz neues Seherlebnis

Wenn wir nach 40 Jahren Sehen unseren Augen das erste Mal eine Gleitsichtbrille vorsetzen, kann das ein etwas ungewohntes Gefühl auslösen. Jede Person reagiert individuell auf eine solche Situation. Manche spüren gar keinen Unterschied, während andere am Anfang ein Schwanken feststellen.

 

Durch den speziellen Schliff von Gleitsichtgläsern, bei dem mehrere Korrekturen auf einmal vereint werden, ist es normal, dass die Gewöhnung an ein Gleitsichtglas etwas länger dauert, als dies bei bisherigen Brillen der Fall war.

Es lohnt sich, sich an Gleitsicht zu gewöhnen

Obwohl Gleitsichtgläser zu Beginn Gewöhnung brauchen und etwas Geduld erfordern, lohnt es sich, die Herausforderung anzunehmen. Denn Gleitsichtgläser bieten ein Seherlebnis, dass dem natürlichen Sehen am nächsten kommt.

 

Vor allem im Alltag, ob beim Einkaufen oder unterwegs mit Freunden, profitieren wir von scharfer Sicht von der Ferne bis zur Lesedistanz und das mit nur einem kurzen Blickwechsel. So darf die Lesebrille gerne auch zu Hause bleiben.

Durch den gleitenden Übergang, den man der Brille nicht ansieht, sind auch alle Distanzen dazwischen einfach erkennbar.

Gleitsichtgläser sind damit die perfekten Allrounder und bietet in jeder Situation gutes Sehen. 

Probleme mit Gleitsicht?

Wir haben unsere Gleitsichtspezialisten gefragt, was die häufigsten Fragen ihrer Kunden sind und wie sie diese beantworten.

"Alles bewegt sich mit der Gleitsichtbrille."


Gleitsicht-Träger beschreiben am Anfang manchmal einen Schaukeleffekt wie auf einem Schiff. Dieser wird vor allem bei Kopfbewegungen bemerkbar. Meist gewöhnt man sich schon nach wenigen Wochen daran und das Gehirn blendet diese Information aus, wodurch der Effekt verschwindet. Dies erfordert vom Gleitsicht-Neuling aber konsequentes Tragen der Brille, denn nur so kann man sich daran gewöhnen. Ist Dauertragen nicht möglich, hilft es die Brille jeden Tag etwas länger zu tragen. Manchmal können aber schon feine Einstellungen am Sitz der Brille vom Fachoptiker helfen. Sprechen Sie mit ihm über Ihren Seheindruck, damit er diesen verbessern kann.





"Der Nahbereich ist zu schmal."


Gleitsichtbrillen bieten den Vorteil, die Sicht auf alle Distanzen in einem Glas zu ermöglichen. Dies geht aber nicht ganz ohne Kompromisse. Denn durch den speziellen Aufbau ist vor allem im Nah- und Zwischenbereich eine seitliche Unschärfe zu erkennen. Diese ist zwar so platziert, dass sie beim natürlichen Sehen nicht stört, kann aber in gewissen Alltagssituationen trotzdem sichtbar werden. Modernere Gleitsichtgläser bieten meist einen grösseren Nahbereich. Reicht aber auch der nicht aus, wie beim langen Lesen oder Arbeiten am PC, kann eine zusätzliche Brille für Spezialsituationen helfen. Damit kann deutlich mehr Komfort, zum Beispiel beim Arbeiten, erreicht werden.





"Alles bewegt sich mit der Gleitsichtbrille."


Gleitsicht-Träger beschreiben am Anfang manchmal einen Schaukeleffekt wie auf einem Schiff. Dieser wird vor allem bei Kopfbewegungen bemerkbar. Meist gewöhnt man sich schon nach wenigen Wochen daran und das Gehirn blendet diese Information aus, wodurch der Effekt verschwindet. Dies erfordert vom Gleitsicht-Neuling aber konsequentes Tragen der Brille, denn nur so kann man sich daran gewöhnen. Ist Dauertragen nicht möglich, hilft es die Brille jeden Tag etwas länger zu tragen. Manchmal können aber schon feine Einstellungen am Sitz der Brille vom Fachoptiker helfen. Sprechen Sie mit ihm über Ihren Seheindruck, damit er diesen verbessern kann.





"Der Nahbereich ist zu schmal."


Gleitsichtbrillen bieten den Vorteil, die Sicht auf alle Distanzen in einem Glas zu ermöglichen. Dies geht aber nicht ganz ohne Kompromisse. Denn durch den speziellen Aufbau ist vor allem im Nah- und Zwischenbereich eine seitliche Unschärfe zu erkennen. Diese ist zwar so platziert, dass sie beim natürlichen Sehen nicht stört, kann aber in gewissen Alltagssituationen trotzdem sichtbar werden. Modernere Gleitsichtgläser bieten meist einen grösseren Nahbereich. Reicht aber auch der nicht aus, wie beim langen Lesen oder Arbeiten am PC, kann eine zusätzliche Brille für Spezialsituationen helfen. Damit kann deutlich mehr Komfort, zum Beispiel beim Arbeiten, erreicht werden.





"Meine Weitsicht wird seitlich eingeschränkt."


Gleitsichtgläser sind grundsätzlich so konzipiert, dass sie eine möglichst breite Sicht in die Ferne bieten. Trotzdem kann es bei günstigeren oder speziellen Gleitsichtgläsern vorkommen, dass auch da eine seitliche Unschärfe bemerkbar wird. Da hilft, den Kopf mitzudrehen. Ist Ihnen aber eine Panoramasicht in die Ferne besonders wichtig, weil Sie zum Beispiel viel mit dem Auto unterwegs sind, helfen beispielsweise spezielle Gläser wie das Relax-Drive. Diese Gläser können als Erstbrille oder als Zusatzbrille helfen, da Sie einen sehr breiten Fernbereich ermöglichen. Da nichts ohne Kompromisse geht, haben diese Gläser einen etwas kleineren Lesebereich.





"Langes Arbeiten am PC ist schwierig."


Was am Laptop für kurze Zeit ganz gut möglich ist, kann am Desktop Computer vor allem beim längeren Arbeiten zu Beschwerden führen. Denn die normale PC-Distanz liegt bei etwa 60-70 cm. Der Bildschirm steht meist auf Augenhöhe. Was bedeutet, dass durch jenen Bereich des Gleitsichtglases geschaut wird, der eigentlich für die Ferne bestimmt ist. Um den Bildschirm trotzdem deutlich zu sehen, wird der Kopf angehoben, was jedoch zu Nackenbeschwerden führen kann. Die bessere Lösung ist es, eine Gleitsichtbrille für den Alltag zu nutzen und längeres Arbeiten am PC mit einer Nahkomfortbrille abzudecken. Damit ist die Schärfe bei natürlicher Kopfhaltung in der richtigen Distanz und es können sogar mehrere Monitore nebeneinander überblickt werden.





6 Tipps um sich an Gleisichtgläser zu gewöhnen.

1

Nehmen Sie sich Zeit.

Freuen Sie sich etwas Neues zu lernen und nehmen Sie sich dafür auch die Zeit, die Sie brauchen.

2

Seien Sie motiviert.

Denken Sie daran, dass Gleitsichtgläser Ihnen eine grosse Freiheit im Alltag ermöglichen.

3

Bleiben Sie entspannt.

Versteifen Sie sich nicht, nehmen Sie es locker, probieren Sie aus, experimentieren Sie und gehen Sie mit Freude an die Sache ran, wie ein Kind.

4

Tragen, tragen, tragen.

Bei Bedarf auch einfach jeden Tag ein paar Minuten mehr. Beginnen Sie am Morgen, nachdem Sie frisch ausgeschlafen sind.

5

Nicht beirren lassen.

Jeder von uns kennt Freunde, die gerne von Problemen mit Gleitsicht berichten. Das sind aber die Ausnahmen, nicht die Regel. Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen.

6

Bleiben Sie realistisch.

Gleitsichtgläser sind oft mit Kompromissen verbunden. Gehen Sie diese ein und ergänzen Sie Ihre Gleitsichtgläser allenfalls mit weiteren Brillen für spezielle Sehanforderungen.

Was wenn gar nichts hilft?

Haben Sie Gleitsichtgläser gekauft, aber nachhaltig Mühe damit? Sprechen Sie unbedingt in den ersten Wochen mit Ihrem Optiker darüber. Manchmal kommt es vor, dass eine Gleitsichtbrille mit wenigen Handgriffen noch etwas feiner eingestellt werden muss und alles funktioniert. Meistens haben Gleitsichtgläser eine Verträglichkeitsgarantie, in deren Frist auch ein unkomplizierter Umtausch möglich ist. Sprechen Sie mit Ihrem Optiker darüber und erklären Sie ihm ganz genau Ihre Sehbedürfnisse.